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Freitag, 7. Mai 2010 |
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Die Ergebnisse der Mai-Steuerschätzung sind erheblich schlechter, als
die ohnehin düsteren Prognosen vom November. Es kommt noch schlimmer,
als befürchtet. Für 2010 muss Bremen (Land und Stadtgemeinde) mit rund
84 Millionen Euro weniger Steuereinnahmen rechnen und für das kommende
Jahr fällt die Prognose mit einem Minus von über 160 Millionen Euro
noch drastischer aus.
„Ein Desaster. Trotz der beginnenden
wirtschaftlichen Erholung brechen die Steuereinnahmen ein. Dass es so
dick kommt, ist bitter,“ kommentiert Finanzsenatorin Karoline Linnert
die Ergebnisse der Mai-Steuerschätzung in einer ersten Stellungnahme.
„Das Thema Steuersenkungen hat sich damit endgültig erledigt. Auch der
letzte Anhänger der FDP-Mantra muss jetzt erkennen, dass es dafür null
Spielraum gibt.“Der Bremer Wert für 2011 entspricht dem Bundestrend. Die für 2010
geschätzten Mindereinnahmen in Höhe von rund 84 Millionen Euro fallen
höher aus. Das hat im Wesentlichen einen Grund: Bremen musste im März
2010 allein über 50 Millionen Euro Umsatzsteuern und Mittel des
Finanzausgleichs für das Vorjahr an andere Länder zurück erstatten.
Hinzu kommen 22 Millionen Euro geringere Einnahmen durch die
Auswirkungen der Steuersenkungen (Stichwort
Wachstumsbeschleunigungsgesetz). Die für Gemeinden besonders wichtige
Gewerbesteuer bleibt hinter den Erwartungen zurück, dass trifft Bremen
als Stadtstaat härter als andere Länder.
Die
Ministerpräsidenten und Finanzminister der Konsolidierungsländer
treffen sich morgen mit Bundesminister Schäuble, um über die
Rahmenbedingungen für die Konsolidierungshilfen zu beraten. Dabei wird
auch das Ergebnis der Steuerschätzung eine Rolle spielen. Bund und
Länder müssen gemeinsam Antworten finden, wie auf diese erhebliche
Verschlechterung der Situation eingegangen werden kann. Es zeigt sich,
dass schon die Steuersenkungen der letzten Monate (insbesondere das
Wachstumsbeschleunigungsgesetz) unverantwortlich waren.
Karoline Linnert kündigt einen Nachtragshaushalt für 2010 an: „Das ist
unvermeidlich. Wir müssen in den nächsten Wochen konkret berechnen, was
die Ergebnisse für uns im Einzelnen bedeuten und einen entsprechenden
Entwurf für einen Nachtragshaushalt erstellen. Summen in solchen
Dimensionen können wir nicht auffangen. Wir werden zusätzliche Kredite
in erheblichem Umfang aufnehmen müssen.“ Bereits am 8. März hat der
Senat einen weitgehenden Einstellungsstopp beschlossen. Am kommenden
Dienstag wird die Finanzsenatorin dem Senat eine Haushaltssperre
vorschlagen. Das Konjunkturprogramm II soll davon ausgenommen werden.
„Es hilft die Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt abzumildern
und sichert Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Firmen der Region.“
Natürlich belastet das Ergebnis der Steuerschätzung auch die weiteren
Konsolidierungsüberlegungen für den Haushalt 2011 und darüber hinaus.
Die bisherigen Planungen beruhten auf den Ergebnissen der
vorangegangenen Steuerschätzungen und müssen nun nach unten korrigiert
werden. „Eines ist durch die Steuerschätzung noch dringlicher geworden:
Wir müssen die Vereinbarungen mit dem Bund zur Verwaltungsvereinbarung,
zügig vorantreiben. Es muss geklärt werden, wie die vorgesehene
Berücksichtigung konjunktureller Effekte bei der Konsolidierung
umgesetzt wird. Insbesondere darüber werden wir am Freitag mit Minister
Schäuble sprechen. Die Steuerschätzung zeigt, dass wir es weiterhin mit
einer konjunkturell außergewöhnlich schwierigen Lage zu tun haben.“
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Montag, 29. März 2010 |
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An den Ostertagen werden die Rest- und Bioabfallsammlung und die
Sammlung von Papier/Gelber Sack nicht an den gewohnten Tagen
durchgeführt. Die Bürgerinnen und Bürger werden deshalb gebeten, die
nachfolgenden Informationen zu beachten:
In
Bremen südlich der Lesum (Bremen-Stadt) wird die Abfuhr am Karfreitag
an unterschiedlichen Terminen in der Woche vom 6. April bis zum 9 April
nachgeholt. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die
Abfuhrtermine im Bremer Abfallkalender zu beachten. Die Abfuhr vom
Ostermontag wird am Samstag, dem 10. April nachgeholt.
In Bremen
nördlich der Lesum (Bremen-Nord) wird die Abfuhr vom Karfreitag am
Donnerstag, dem 1. April vorgeholt und die Abfuhr vom Ostermontag am
Dienstag, dem 6. April nachgeholt.
Fragen zu den Abfuhrterminen
und anderen Abfallthemen beantwortet die Kundenberatung von Entsorgung
kommunal unter der Rufnummer 0421/361 3611. Informationen gibt es auch
unter www.entsorgung-kommunal.de
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Freitag, 5. März 2010 |
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Am heutigen Donnerstag (4. März) sind wegen einer Betriebsversammlung
bei der Entsorgung Nord GmbH in den Gebieten Alte Neustadt, Gartenstadt
Süd, Hohentor, Industriehäfen, Südervorstadt, Steffensweg/ Utbremen die
Bioabfallgefäße und ein Teil der Restmüllgefäße nicht geleert worden.
Die Abfuhr wird am kommenden Sonnabend, dem 6. März 2010 nachgeholt.
Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Gefäße am Sonnabend bis 7.00 Uhr bereit zu stellen.
Fragen beantwortet die Kundenberatung von Entsorgung kommunal unter der Rufnummer 0421/361 3611.
Informationen gibt es auch unter www.entsorgung-kommunal.de
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 5. März 2010 )
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