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Dienstag, 23. Februar 2010 |
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Zimmerbrand im Ortsteil Bremen Burg-Grambke
Hoher Sachschaden, 8 Verletzte Personen durch Rauchvergiftung
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23.02.10
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| (lan)
Am 23.02.2010, um 15.18 Uhr, wurde der Feuerwehr- und
Rettungsleitstelle ein Feuer in der Grambker Heerstraße, im Bremer
Ortsteil Burg-Grambke, gemeldet. Dort sollte es in einer Wohnung in
einem zweigeschossigen Wohngebäude brennen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren aus ungeklärter
Ursache Einrichtungsgegenstände im Kinderzimmer einer
Erdgeschosswohnung in Brand geraten.
Die 6 köpfige Familie der Brandwohnung konnte sich selbstständig ins Freie retten.
Eine Bewohnerin und zwei Hunde des Mehrfamilienhauses
wurden durch Feuerwehreinsatzkräfte aus dem 1. Obergeschoss gerettet.
Anschließend wurde die Familie und die Bewohnerin durch
Feuerwehrnotärzte untersucht und mit Verdacht auf eine
Rauchgasintoxikation mit einem Großraumrettungswagen der Feuerwehr
Bremen in eine Bremer Klinik transportiert.
Im Zuge des Einsatzes meldete sich ein Mitarbeiter
einer benachbarten Brandschutzfirma, der mittels Feuerlöscher die erste
Brandbekämpfung aufgenommen hatte. Dieser hatte bei dem Löschversuch
Rauchgase eingeatmet und wurde ebenfalls mit dem Verdacht einer
Rauchgasintoxikation in eine Bremer Klinik transportiert.
Um 15.33 Uhr wurde vom Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet.
Den entstandenen Sachschaden schätzt der Einsatzleiter der Feuerwehr auf ca. 70.000 Euro.
Die Brandursachenermittlung wurde von der Kripo aufgenommen.
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Montag, 22. Februar 2010 |
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Bremer demonstrieren in Berlin gegen Afghanistan-Krieg
BREMEN. Rund 2000 Menschen aus mehr als 100 Städten der Bundesregpublik
demonstrierten am Sonnabend in Berlin für den Abzug der Bundeswehr aus
Afghanistan. "Kein Soldat mehr. Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus
Afghanistan!" hieß das Motto der Aktion. Unter den Teilnehmern befand sich
auch eine achtköpfige Delegation des Bremer Friedensforums.
"Krieg wird niemals Frieden, wie auch eine Katze niemals ein Hund wird",
widersprach der Theologe Eugen Drewermann auf dem Bebelplatz unter großem
Applaus den Beteuerungen der Bundesregierung, der Einsatz der Bundeswehr
diene dem Frieden in Afghanistan. Der Bundestag entscheidet am kommenden
Freitag darüber, ob mehr deutsche Soldaten nach Afghanistan geschickt
werden. Bisher sind dort 4.500 Bundeswehrsoldaten stationiert. 5.350 soll
das neue Mandat erlauben. Wegen der schwarz-gelben Mehrheit ist die
Zustimmung des Parlaments bereits gesichert.
An die Kundgebung schloss sich eine Demonstration zum Reichstagsgebäude an.
Mit einem symbolischen "Die-In" (englisch Sterben) wollten Mitglieder der
Internationalen Ärzteorganisation für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW)
auf die alltäglichen Opfer des Afghanistankrieges aufmerksam machen.
Zum Abschluss wurden Schilder gegen den Afghanistan-Einsatz mit den Namen
von 100 Städten durch ihre jeweiligen "Delegierten" in der Nähe des
Reichstags platziert, darunter eines aus Bremen.
Weitere Informationen:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/bewegung/afgh/demo-20-feb.html
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Donnerstag, 4. Februar 2010 |
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35 Aufnahmen des südafrikanischen Fotografen George Hallett werden vom 10. Februar bis 2. März ausgestellt „Nelson Mandela – Aufbruch für mehr Freiheit und Demokratie“ lautet eine bewegende Ausstellung im Haus der Bürgerschaft. Vom 10. Februar bis 2. März 2010 sind dort 35 Aufnahmen des Kapstädter Fotografen George Hallett aus dem Leben und Wirken des Friedensnobelpreisträgers und ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas zu sehen. Zur Eröffnung am Dienstag, 9. Februar 2010, wird Bürgerschaftspräsident Christian Weber den Botschafter der Republik Südafrika, Sonwabo E. Funde, begrüßen. „Am 11. Februar 1990 wurde Nelson Mandela nach über 27 Jahren Gefängnishaft freigelassen und der bis dahin verbotene African National Congress zugelassen. Die Bremische Bürgerschaft und das südafrikanischen Honorarkonsulat in Bremen möchten an das historisch bedeutsame Ereignis erinnern - mit eindrucksvollen Fotos von George Hallett“, betont Christian Weber, der sich darauf freut, auch den renommierten Fotografen in Bremen begrüßen zu können. Hallett, der zwischen 1970 und 1994 in Europa im Exil lebte, ist auf Einladung von Konsul Volker Schütte und der Bürgerschaft für einige Tage in der Hansestadt zu Gast. Er wurde für seine Fotografien von Mandela nach dessen Freilassung und während der Wahlkampagne 1994 von der World Press Photo Amsterdam 1995 mit dem Golden Eye Award ausgezeichnet. 1997 war Hallett offizieller Fotograf der Wahrheits- und Versöhnungskommission in Südafrika. Sein umfangreiches Werk wurde weltweit ausgestellt. Während seiner faszinierenden Begegnung mit Mandela habe er viel über ihn und die Menschen Südafrikas gelernt, sagt Hallett. Die Ausstellung solle ein Fenster öffnen, damit man einen großen Staatsmann und seine Visionen für die Menschheit noch besser verstehen möge.
Die Ausstellung im Haus der Bürgerschaft, Am Markt 20, ist montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. |
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