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Sonntag, 13. Dezember 2009 |
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Gröpelingen. Das Nachbarschaftshaus "Helene Kaisen" platzte beim 34.Jahresabschlusskonzert des Spielleute-Orchesters von Tura einmal mehr fast aus den Nähten. Alte und neue Fans der Tura-Musiker trafen sich zu dertraditionsreichen Veranstaltung, bei der alles passte: Die Mischung aus Musikdarbietungen und Wortbeiträgen ließ schnell eine gute Stimmungaufkommen. Nach zahlreichen Auftritten bei Umzügen und Festen unter freiem Himmel präsentierten die Tura-Musiker unter der Moderation von Klaus Hawranek nun insgesamt sechzehn Titel im feierlich geschmückten Nachbarschaftshaus. Begonnen mit dem Traditionsmarsch "Mein Regiment", über das Adagio aus dem Klarinettenkonzert KV 622 von Wolfgang Amadeus Mozart, den Irish-Folk-Titel "Portsmouth" von Mike Oldfield und den Mardi Gras Song von James Crawford "Iko Iko", verdiente sich das Tura-Ensemble unter der Leitung von Orchesterchef Wolfgang Schmidt bereits viel Beifall. Mit der Interpretation des Soundtrack-Medleys aus dem amerikanischen Piratenfilm "Fluch der Karibik 1" vor der Pause geriet das begeisterungsfähige Publikum vollends aus dem Häuschen. Die Filmmusik bearbeitete Schlagzeuger Sascha Barasa Suso speziell für das Tura-Orchester und brachte es nach der Premiere im Vorjahr unter seinem Dirigat erneut zur Aufführung.
Mit dem "Deutschmeister Regimentsmarsch", der Fernseh-Titelmelodie "Miss Marple, dem Surf-Rock "Wipe out" und der Einführung in die irische Klangwelt "Lord of the dance" demonstrierte das Tura-Spielleuteorchester auch im zweiten Teil des Konzerts, welch umfangreiches und abwechslungsreiches Repertoire es beherrscht. Beim Allegro aus dem "Ungarischen Tanz Nr. 5" von Johannes Brahms dirigierte Wolfgang Schmidt nur eine kleinere Gruppe des Orchesters aus Flötistinnen und Malletspielerinnen. Für den Rocktitel "Africa" der amerikanischen Band "Toto" übergab Wolfgang Schmidt den Taktstock erneut an Sascha Suso und nahm selbst am Schlagzeug Platz.
In der unter zehn Titeln zu wählenden Konzert-Hitparade belegte der Titel "Mambo" von Herbert Grönemeyer eindeutig den ersten Platz vor dem "Florentiner Marsch" und "Tiger Rag".
Als erste Zugabe erfreute die Samba "Brasil" das Publikum. Zum Abschluß richtig unter die Haut ging zu Ehren des in diesem Jahr gestorbenen "King of Pop" Michael Jackson sein Mega-Hit "Heal the world". Nach der zweiten Zugabe entließ Moderator Klaus Hawranek das Tura-Orchester in die wohlverdiente Weihnachtspause.
Weitere Informationen über das Tura-Spielleuteorchester sind im Internet unter www.sz-tura.de abzurufen.
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Freitag, 11. Dezember 2009 |
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Feuerwehr befreit Pferd aus Notlage |
11.12.09
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| (jan)
Am 11.12.2009, um 06.37 Uhr, wurde der Feuerwehr- und
Rettungsleitstelle ein Tier in Notlage gemeldet. Im Heulandsweg, im
Stadtteil Bremen Huchting, steckte ein Pferd in einem Graben fest.
Aufgrund der Meldung wurde der Einsatzleitdienst, die
Feuerwache 4, die Freiwillige Feuerwehr Huchting sowie ein Veterinär
zur Einsatzstelle alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Pferd
bereits bis zur Bauchlinie in einem Graben versunken und konnte sich
aus eigenen Kräften nicht mehr befreien.
Mittels B-Schläuchen wurde das Tier fixiert und dann mit
vereinten Kräften von den Einsatzkräfte aus dem Graben gezogen. Die
19-jährige Oldenburger Zuchtstute war zwar sichtlich erschöpft, aber
ansonsten wohlauf.
Da die Besitzerin nicht erreichbar war, wurde die Stute nach
tierärztlicher Untersuchung wieder in die umzäunte Freiheit entlassen.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 11. Dezember 2009 )
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Donnerstag, 10. Dezember 2009 |
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Bürgerschaftspräsident Christian Weber zum Tod von Reinhard Metz:
„Bremen verliert einen Politiker alten Schlages, den die Geschichte nicht vergessen wird. Der
Tod von Reinhard Metz, dem ich mich freundschaftlich verbunden fühlte,
hat mich tief getroffen. Reinhard Metz war eine kluge und
liebenswürdige Politikerpersönlichkeit, agil und unermüdlich. Er hatte
einen klaren Blick für pragmatisches Handeln. Mit ihm verlieren wir
einen offenherzigen und optimistischen Menschen. Und wir verlieren
einen gradlinigen Politiker, einen Politiker alten Schlages, den die
Geschichte nicht vergessen wird.
Reinhard Metz war lange Zeit der strategische, ja ideologische
Kopf der Bremer CDU - und das im positiven Sinne, nämlich nach
Fortschritt strebend. In Diskussionen erlebte man ihn als
scharfsinnigen und scharfzüngigen Zeitgenossen, der mit Selbstkritik
nicht sparte und seinem politischen Gegner stets Respekt zollte.
Er hat als langjähriger Bundestagsabgeordneter in Bonn und in
wichtigen Bundesgremien für die Existenz und den guten Ruf des
kleinsten Bundeslandes gekämpft und sich darum verdient gemacht. Auch
in der internationalen Darstellung Bremens setzte er Maßstäbe, baute er
Vertrauen und bleibende Freundschaften auf. Ich denke dabei
insbesondere an die Städtepartnerschaften mit Danzig und Izmir, die eng
mit dem Namen Metz verbunden sind.
In der Bremischen Bürgerschaft, die er von 1995 bis 1999 als
Präsident wesentlich mitprägte, konnte er sich auch wegen seiner
integrierenden Kraft breiter Wertschätzung sicher sein. Ich erinnere
daran, dass bei seiner Wahl 96 von 98 Abgeordneten für ihn stimmten.
Eine verdiente Anerkennung und Auszeichnung für Reinhard Metz."
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