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Nachrichten aus Bremen
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Dienstag, 17. August 2010 |
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[Foto: Manuela Bothe]
"correspondence" heißt ein Gemeinschaftsprojekt aus Bremen und Riga.
Die Ausstellung, die bis zum 24. September 2010 im Foyer der Bremischen
Bürgerschaft (Am Markt 20) zu sehen ist, präsentiert das Ergebnis einer
Postkarten-Kommunikation zwischen Künstlern, Kunststudenten und
Kunstschülern aus beiden Städten, die mittlerweile eine 25-jährige
Städtepartnerschaft verbindet.
Improvisation und Inspiration waren bei
der Erstellung der Karten wesentliche Arbeitsprinzipien. Sie zeigen,
dass Bilder und auch der Humor international verstanden werden.
Kommunikation ohne Sprache.
Entstanden ist "correspondence" nach der
Bewerbung Bremens zur europäischen Kulturhaupstadt 2010 und auch mit dem
Beitritt Lettlands zur Europäischen Union. Über das Karten-Projekt, von
der Bremer Künstlerin Edeltraut Rath initiiert und betreut, sind viele
Kontakte und neue Beziehungen entstanden. Die Ausstellung ist montags
bis freitags von 10 bis 18 Uhr zu besuchen.
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Dienstag, 17. August 2010 |
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Betriebliche Einschränkungen im ServiceCenter
Stresemannstraße am Mittwoch, 18. August
Wegen notwendiger Umbauarbeiten bleibt das ServiceCenter in der
Stresemannstraße 48 in Bremen am Mittwoch, dem 18. August für den
Kundenverkehr geschlossen. Die Ausgabe von Ausweisen und Pässen und
die Bearbeitung von Notfällen ist allerdings sichergestellt. Ab
Donnerstag, dem 19. August wird die Dienststelle mit verbesserten
Organisationsabläufen wieder geöffnet.
Das Stadtamt bittet, am 18.
August auf das BürgerServiceCenter in der Pelzerstraße 40 auszuweichen.
Die telefonische Terminvereinbarung (0421/361-19732 oder –19760)
ist weiterhin möglich.
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Mittwoch, 11. August 2010 |
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Bürgermeister Böhrnsen empfängt morgen, Mittwoch, den 11. August um 15
Uhr den nigerianischen Stammesführer Oba Abdul Ganiyu Ajibola Ibrahim
Olosoom II. im Gobelinzimmer des Rathauses. Hier wird sich der Gast in
das Goldene Buch der Stadt eintragen. Der Stammesführer hält sich auf
Einladung des Pan-Afrikanischen Kulturvereins anlässlich des African
Football Cups in Bremen auf.
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Donnerstag, 15. Juli 2010 |
Dachgeschoss
brannte in voller Ausdehnung
Hoher
Sachschaden, Gebäude nach Feuer unbewohnbar |
14.07.10
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| (zaw) Am 14.07.2010, um
17:12 Uhr, wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Feuer in der
Davoser Straße im Ortsteil Ellenerbrok-Schevemoor gemeldet.
Beim Eintreffen der Feuerwehr brannten aus bisher ungeklärter
Ursache beide Dachgeschosshälften einer eingeschossigen
Doppelhaushälfte mit ausgebautem Dachgeschoss in voller Ausdehnung.
Zum Auffinden einzelner Glutnester wurde eine Wärmebildkamera
eingesetzt.
Das Gebäude war zu diesem Zeitpunk unbewohnt, es wurden keine
Personen verletzt.
Trotz der schnellen und umfangreichen Löschmaßnahmen konnte
ein ausbrennen des gesamten Dachgeschosses nicht verhindert werden. Das
Gebäude ist durch den Brand unbewohnbar.
Aufgrund des massiven Schadens, den das Feuer im Dachgeschoss
verursacht hat, wurde zur Begutachtung der Gebäudestatik ein Statiker
des Bauamtes hinzugezogen.
Wegen massiver Einsturzgefahr der stehen gebliebenen
Giebelwände, wurde ein Abrissunternehmen mit dem kontrollierten
„Abtragen“ der Wände beauftragt.
Bereits um 17.55 Uhr konnte vom Einsatzleiter der Feuerwehr
„Feuer aus“ gemeldet werden.
Der Schaden wird auf ca. 180.000 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlung
aufgenommen.
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 15. Juli 2010 )
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Freitag, 9. Juli 2010 |
Internetnutzung von Frauen: Bremen auf dem ersten Platz74,2 Prozent der Frauen im Lande Bremen nutzen das Internet – mehr als in allen anderen Bundesländern. Dies ergibt die jährlich vorgestellte Studie (N)Onliner-Atlas der Initiative D21. „Internetnutzung ist der Schlüssel zur Teilhabe an unserer digitalen Gesellschaft. Umso mehr freue ich mich, dass die Bremer Frauen sich von einem der letzten Plätze vor 8 Jahren auf den ersten Platz verbessert haben, “ erklärt Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe anlässlich der heute in Berlin vorgestellten Studie. „Trotzdem gibt es Zielgruppen, bei denen der Anteil der Nutzerinnen noch sehr niedrig ist: Ältere Frauen, Frauen ohne Berufsabschluss und nicht berufstätige Frauen“. Für diese Zielgruppen müssten verstärkt passgenaue Angebote entwickelt werden, durch die sie Medienkompetenz entwickeln könnten, so Hauffe. Die Bremische Gleichstellungsstelle hat in den letzten Jahren unterschiedliche Maßnahmen initiiert, um Frauen und Mädchen beim Erwerb von Medienkompetenz im Bereich der Digitalen Medien zu unterstützen. Das Internet-Magazin www.frauenseiten.bremen.de (ehemals gesche.online), das als Projekt der Gleichstellungsstelle startete und mittlerweile vom Stadtportal bremen.de betrieben wird, ist seit 2003 virtueller und realer regionaler Informations-, Kommunikations- und Lernort in den Räumen der Gleichstellungsstelle. Frauenseiten.bremen bietet den beteiligten Redakteurinnen die Möglichkeit, miteinander zu lernen, wie sie das Internet für ihre Zwecke gestalten und nutzen können. Die Freiwilligenredaktion fördert den Einstieg ins Internet. Die beteiligten Frauen verfassen Artikel, stellen Frauen, Einrichtungen, Initiativen oder Unternehmen vor, kündigen Veranstaltungen an und bearbeiten die dazu gehörenden Bilder. Dabei werden sie von Internet-Profis unterstützt und erwerben so Kompetenzen im Umgang mit den neuen Medien. Inputs gibt es z.B. zu online-gerechter Textgestaltung, aber auch zu Technikthemen wie Umgang mit dem Content Management System, Gebrauch der Digitalkamera und Bildbearbeitung, Scannen, das Einbinden von Video- und Audiodateien, Datensicherheit im Internet, Urheberrecht, Möglichkeiten der Online-Recherche und die konkrete Beantwortung von Fragen rund ums Netz. „Mädchen machen Multimedia“ hieß ein Pilotprojekt der Gleichstellungsstelle im letzten Jahr, das Mädchen in ihrer Medienkompetenz stärkte und ihnen Berufsfelder der IT-Branche näher brachte. 16 Mädchen der 7. und 8. Klasse der Gesamtschule Mitte besuchten ein Jahr lang einmal wöchentlich die Redaktion der frauenseiten.bremen in der Gleichstellungsstelle. Die Mädchen lernten den Alltag einer Online-Redaktion, den Umgang mit einem Content Management System sowie unterschiedliche Berufsfelder im Bereich Online-Produktion kennen. Derzeit arbeitet die Gleichstellungsstelle im Rahmen der Initiative „Internet erfahren – gemeinsam durchs Netz“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zusammen mit der Stiftung Digitale Chancen an einem Pilotprojekt, mit dem niedrig qualifizierte Frauen erreicht werden sollen. Die Studie (N)Onliner Atlas wird seit zehn Jahren von TNS Emnid / TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21 erhoben. Dabei werden die über 30.000 Interviewten nach Kriterien wie Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand oder Beschäftigung befragt, woraus sich unter anderem detaillierte Rückschlüsse auf die Internetnutzung in den einzelnen Bundesländern und Regierungsbezirken ziehen lassen. Damit bietet die Studie einen ausführlichen Blick auf die momentanen Rahmenbedingungen für die digitale Gesellschaft in Deutschland. Die vollständige Studie ist hier abrufbar: www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2010/06/NONLINER2010.pdf |
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Dienstag, 29. Juni 2010 |
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Ab dem 1. Juli 2010 gelten einige Änderungen bei der
Kraftfahrzeugsteuer, die eine einheitliche Rechtsanwendung im gesamten
Bundesgebiet gewährleisten sollen. Seit dem 1. Juli 2009 ist die
Kfz-Steuer eine Bundessteuer, die vom Bundesministerium der Finanzen
übergangsweise weiterhin mit Hilfe der Landesfinanzbehörden verwaltet
wird.
Folgende wesentliche Änderungen regelt das Gesetz ab dem 1. Juli 2010:
Steuerbefreiung
Die befristete Steuerbefreiung für Diesel-Pkw der Euro-6-Abgasstufe im
Wert von maximal 150 Euro pro Fahrzeug muss aus europarechtlichen
Gründen auf Erstzulassungen vom 1. Januar 2011 bis 31.
Dezember 2013 beschränkt werden. Für Erstzulassungen vom 1. Juli 2009
bis zum 3. Juni 2010 gilt Vertrauensschutz, d.h. die Halter können für
diese Fahrzeuge die Steuerbefreiung ab 1. Januar 2011 beantragen.
Um die Landwirtschaft, besonders die Milchwirtschaft, bei Maßnahmen zur
Tierseuchenbekämpfung nicht zusätzlich zu belasten, wird die
Steuerbefreiung von Milchfahrzeugen erweitert: Sie gilt auch dann, wenn
die Fahrzeuge Gewebeproben zur Tierseuchenbekämpfung transportieren.
Klare Regelungen für Quads und Elektroautos
Sie sehen aus wie eine Mischung aus Motorrad und Auto: Sogenannte
Trikes und Quads. Diese drei- oder vierrädrigen Fahrzeuge wurden
bislang kraftfahrzeugsteuerrechtlich wie Pkw behandelt. Künftig handelt
es sich um eine eigenständige Fahrzeuggruppe. Die Steuer wird nach dem
Hubraum und den Schadstoffemissionen (EU-Abgasstufen) bemessen, da für
diese Fahrzeuge keine in anerkannten Verfahren ermittelten CO2-Werte
vorliegen.
Die Besteuerung reiner Elektro-Pkw wird mit dem neuen Gesetz
klargestellt: Die Steuer wird nach einer fünfjährigen Steuerbefreiung
nach dem verkehrsrechtlich zulässigen Gesamtgewicht bemessen und
gegenüber den in gleicher Weise besteuerten leichten Nutzfahrzeugen um
die Hälfte ermäßigt.
Aufgaben der Zulassungsbehörden
Die Zulassung ist davon abhängig, dass im Falle der Steuerpflicht
- die
Kraftfahrzeugsteuer oder ein ihrer voraussichtlichen Höhe
entsprechender Betrag für den ersten Entrichtungszeitraum gezahlt ist
und
- eine schriftliche Ermächtigung zum Einzug der
Kraftfahrzeugsteuer von einem Konto des Fahrzeughalters oder eines
Dritten bei einem Geldinstitut erteilt worden ist.
Für den Fall, dass der Zulassende keine Einzugsermächtigung erteilen
kann, besteht die Möglichkeit beim Finanzamt eine Bescheinigung zu
beantragen, wonach wegen erheblicher Härten auf den Lastschrifteinzug
verzichtet werden kann.
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Donnerstag, 24. Juni 2010 |
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Justizminister beschäftigen sich mit Google Street View
Der Kartendienst Google Street View lässt flächendeckend Aufnahmen von
Grundstücken und Gebäuden aus 2,90 Meter Aufnahmehöhe anfertigen, die
im Internet veröffentlicht werden sollen. Damit beschäftigen sich heute
und morgen (23./24.06.2010) die Justizministerinnen und Justizminister
auf ihrer Konferenz in Hamburg. Parallel dazu hat der Rechtsausschuss
des Bundesrates einen entsprechenden Gesetzantrag abschließend beraten
und empfohlen, den Gesetzesentwurf zur Änderung des Bundesdatenschutzes
einzubringen. Hintergrund ist, dass die derzeitigen Regelungen des
Datenschutzes nicht ausreichend seien, die Bürgerinnen und Bürger vor
großräumiger Aufnahme von Gebäuden, Straßen oder Plätzen zu schützen.
Grundsätzlich müsse jeder selbst über die Preisgabe und Verwendung
seiner persönlichen Daten entscheiden. Im Einzelnen sieht der Entwurf
vor, dass die für die Aufnahmen verantwortlichen Stelle Personen,
Fahrzeugkennzeichen und o.ä. unkenntlich macht. Des Weiteren soll für
den Betroffenen ein Widerspruchsrecht eingeführt werden. Ein Hinweis
auf die Widerspruchsmöglichkeit ist vier Wochen vor dem beabsichtigten
Bereithalten der Aufnahmen im Internet zum Abruf für jedermann oder zur
Übermittlung an jedermann im Internet und in örtlichen Tageszeitungen
zu wiederholen. Für Zuwiderhandlungen soll ein Bußgeldtatbestand
geschaffen werden.
Senator
für Justiz und Verfassung Martin Günthner begrüßt den Vorschlag des
Rechtsausschusses: “Google Street View braucht deutliche, enge
Korsettstangen. Niemandem soll auf den Frühstückstisch oder ins
Schlafzimmer gesehen werden. Der Schutz der Betroffenen vor
Verletzungen ihres Persönlichkeitsrechts kann durch die geplante
Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes erreicht werden. Durch die
Einführung eines Widerspruchsrechts wird aber nicht nur den Rechten des
einzelnen Rechnung getragen, es werden auch die wirtschaftlichen
Aspekte berücksichtigt.“
Es ist immer gut zu wissen, dass unsere Politiker soviel Ahnung haben...
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Freitag, 28. Mai 2010 |
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Keine Atempause. TIPP DIR DEIN TICKET geht in die nächste Auflage, Andre
Tettenborn und seinen satanischen Kollegen vom Casino Bremen sei Dank. Check
Behind The Devil hört sich spannend an und ist auch wie man seit dem höchst
erfolgreichen Vorjahr weiß auch eine teuflisch aufregende Veranstaltung.
Passend dazu das Buy-in der Höhe von € 666 und Du kannst es bei Pokerfirma.de
gewinnen. Das Turnier beginnt am 4.Juni und wer seinen 666 Big Blinds
Start-Stack diabolisch schlau verwaltet kann es dann über Tag 2 (5. Juni) bis
zum Finaltisch am sonst so heiligen Sonntag schaffen.
Check behind the Devil!
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 28. Mai 2010 )
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Freitag, 7. Mai 2010 |
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Die Ergebnisse der Mai-Steuerschätzung sind erheblich schlechter, als
die ohnehin düsteren Prognosen vom November. Es kommt noch schlimmer,
als befürchtet. Für 2010 muss Bremen (Land und Stadtgemeinde) mit rund
84 Millionen Euro weniger Steuereinnahmen rechnen und für das kommende
Jahr fällt die Prognose mit einem Minus von über 160 Millionen Euro
noch drastischer aus.
„Ein Desaster. Trotz der beginnenden
wirtschaftlichen Erholung brechen die Steuereinnahmen ein. Dass es so
dick kommt, ist bitter,“ kommentiert Finanzsenatorin Karoline Linnert
die Ergebnisse der Mai-Steuerschätzung in einer ersten Stellungnahme.
„Das Thema Steuersenkungen hat sich damit endgültig erledigt. Auch der
letzte Anhänger der FDP-Mantra muss jetzt erkennen, dass es dafür null
Spielraum gibt.“Der Bremer Wert für 2011 entspricht dem Bundestrend. Die für 2010
geschätzten Mindereinnahmen in Höhe von rund 84 Millionen Euro fallen
höher aus. Das hat im Wesentlichen einen Grund: Bremen musste im März
2010 allein über 50 Millionen Euro Umsatzsteuern und Mittel des
Finanzausgleichs für das Vorjahr an andere Länder zurück erstatten.
Hinzu kommen 22 Millionen Euro geringere Einnahmen durch die
Auswirkungen der Steuersenkungen (Stichwort
Wachstumsbeschleunigungsgesetz). Die für Gemeinden besonders wichtige
Gewerbesteuer bleibt hinter den Erwartungen zurück, dass trifft Bremen
als Stadtstaat härter als andere Länder.
Die
Ministerpräsidenten und Finanzminister der Konsolidierungsländer
treffen sich morgen mit Bundesminister Schäuble, um über die
Rahmenbedingungen für die Konsolidierungshilfen zu beraten. Dabei wird
auch das Ergebnis der Steuerschätzung eine Rolle spielen. Bund und
Länder müssen gemeinsam Antworten finden, wie auf diese erhebliche
Verschlechterung der Situation eingegangen werden kann. Es zeigt sich,
dass schon die Steuersenkungen der letzten Monate (insbesondere das
Wachstumsbeschleunigungsgesetz) unverantwortlich waren.
Karoline Linnert kündigt einen Nachtragshaushalt für 2010 an: „Das ist
unvermeidlich. Wir müssen in den nächsten Wochen konkret berechnen, was
die Ergebnisse für uns im Einzelnen bedeuten und einen entsprechenden
Entwurf für einen Nachtragshaushalt erstellen. Summen in solchen
Dimensionen können wir nicht auffangen. Wir werden zusätzliche Kredite
in erheblichem Umfang aufnehmen müssen.“ Bereits am 8. März hat der
Senat einen weitgehenden Einstellungsstopp beschlossen. Am kommenden
Dienstag wird die Finanzsenatorin dem Senat eine Haushaltssperre
vorschlagen. Das Konjunkturprogramm II soll davon ausgenommen werden.
„Es hilft die Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt abzumildern
und sichert Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Firmen der Region.“
Natürlich belastet das Ergebnis der Steuerschätzung auch die weiteren
Konsolidierungsüberlegungen für den Haushalt 2011 und darüber hinaus.
Die bisherigen Planungen beruhten auf den Ergebnissen der
vorangegangenen Steuerschätzungen und müssen nun nach unten korrigiert
werden. „Eines ist durch die Steuerschätzung noch dringlicher geworden:
Wir müssen die Vereinbarungen mit dem Bund zur Verwaltungsvereinbarung,
zügig vorantreiben. Es muss geklärt werden, wie die vorgesehene
Berücksichtigung konjunktureller Effekte bei der Konsolidierung
umgesetzt wird. Insbesondere darüber werden wir am Freitag mit Minister
Schäuble sprechen. Die Steuerschätzung zeigt, dass wir es weiterhin mit
einer konjunkturell außergewöhnlich schwierigen Lage zu tun haben.“
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